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Rege
aber friedlich ist das Treiben auf dem Gemüsemarkt.
Cipollino geht mit Familie und Freundin Radieschen spazieren.
Schuster Traube besohlt dem Tausendfüßler die
Schuhe. Professor Birne geigt den Blümchen zum Tanz.
Der Gurkenkürbis baut an seinem Häuschen. Da taucht
die Obrigkeit in Gestalt des Fürsten Zitrone und Prinz
Mandarine auf. Sie beschlagnahmen das Häuschen, einfach
so. Cipollino gerät in Rage. Mit seinen Freunden erobert
er das Haus für Gurkenkürbis zurück. Die
Prinzen holen die Polizei. Polizeichef Tomate erklärt
den Bau für illegal. Er stehe auf dem Boden der Gräfinnen
zum Kirschbaum. Die erscheinen sogar selber mit Gefolge.
Das Gemüse muss sich beugen.
Ein neuer Willkürakt. Steuern sollen erhoben werden
auf alles, was eigentlich umsonst ist: Sonne, Wind und Regen.
Das Gemüse formiert sich zum Protest. Bei den Protestaktionen
trifft Cipollino auf Kirschlein, den Neffen der Gräfinnen;
sie finden einander sympathisch, was Fürst Zitrone
sehr erbost. Er drängt sich dazwischen, und Cipollino
tritt ihm auf den Fuß. Fürst Zitrone will Cipollino
verhaften lassen, aber sein Vater Cipollone geht statt seiner
ins Gefängnis. Cipollino bleibt traurig allein zurück.
Ziellos wandert er in den Wald. Dorthin haben seine Freunde
das Haus von Gurkenkürbis gerettet. Zusammen beginnen
sie das Haus neu aufzubauen. Aber Tomate hat sie ausspioniert
und zerstört erneut das Haus. Als die Freunde sich
wehren, lässt Tomate alle von seinen Zitrönchen
fesseln. Nur Cipollino und Radieschen können entwischen.
Zwiebelchen hat Tomate mit seinem „Duft“ zum
Weinen gebracht.
Im Verlies des Schlosses schmachten die Gefangenen. Ratten
schleichen sich an. Die Maulwürfin gräbt unter
dem Gefängnis ihre Gänge. Im labyrinthischen,
von Verbostschildern gepflasterten Garten spaziert Kirschlein
allein. Er vermisst den neuen Freund Cipollino. Der Gärtner
versucht ihn aufzuheitern, er soll sich an den Blumen und
Bäumen erfreuen. Aber nun muss er zum Unterricht in
höfischem Tanz, was Kirschlein noch kränker macht.
Cipollino und Radieschen robben sich an den Schlossgarten.
Sie wollen die Freunde befreien. Kirschlein und die Tänzerin
Magnolia sind bereit zu helfen. Die Maulwürfin beginnt
einen unterirdischen Gang für sie ins Gefängnis
zu graben. Aber wieder hat Tomate spioniert. Es gibt eine
wilde Verfolgungsjagd, aber im unterirdischen Gänge-Labyrinth
verlieren sie einander.
Kirschlein und Magnolia landen im Ballsaal, wo die Promis
Tango tanzen, während Cipollino im Gefängnishof
auftaucht, wo Tomate die Häftlinge quält. Cipollino
klaut Tomate heimlich den Schlüssel und öffnet
sacht die Gefängnistür. Schwups können alle
Häftlinge, einer nach dem anderen, entwischen. Allerdings
gerät Cipollino selbst nun in die Fänge von Tomate
und muss brummen. Aber nicht lange. Magnolia erscheint mit
Kirschlein. Sie betört die Wachen mit einem Tanz, so
dass die schon die Englein sehen – und Cipollino ist
frei, was den Fürsten Zitrone freilich nicht ruhen
lässt. Nicht nur seine Garde lässt er nun aufmarschieren,
sogar eine Kanone bringt er in Stellung. Die Kanone geht
auch los – aber nach hinten. Nur ein paar Ballons
fliegen durch die Luft, dafür landen Fürst Zitrone
und Konsorten auf dem Misthaufen.
Cipollino kann endlich seinen Triumph feiern. Er hat nicht
klein beigegeben, sich nicht unterkriegen lassen, keine
Angst gehabt, seine Feinde mit Klugheit überlistet
und sich neue Freunde geschaffen. Party ist angesagt auf
dem Gemüsemarkt. Alle drängen sich im Haus von
Gurkenkürbis. Platz ist hier für alle, auch für
Kirschlein und Magnolia, die neuen Freunde Cipollinos.
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